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Johannes Kayßer-Schriftzug

Zukunfts-Gedanken

Wie ich mir meine weitere Zukunft vorstelle

Ich, Johannes Kayßer, bin zur Zeit 24 Jahre alt.

Rückschau

Früher hatte ich die Vision, in einer relativ autarken, stark ökologisch ausgerichteten Kommune leben zu wollen mit einem hohen Grad an Selbstversorgung. Formuliert und aufgeschrieben habe ich diese Gedanken in dem Text „Mein Einstiegs­projekt“ im Jahr 2004.
Auch wenn dies nicht auf der Webseite explizit angekündigt worden ist, so haben sich meine Zukunftsvorstellungen doch gewandelt, ist dieser Text nicht mehr aktuell.

Wie kam es dazu?

Während meines Freiwilligen Ökologischen Jahres statt Zivildienst auf dem Wacholderhof bei Murrhardt, das ich nach der Schule 2006 begonnen hatte, stellte ich mich Anfang März 2007 endlich der Frage, wie es nach dem FÖJ weitergehen soll. Irgendwie geisterten noch die Ideen vom Eintiegsprojekt in meinem Kopf herum, ich hatte aber keine Ahnug, wie das jetzt konkret aussehen könnte.
Ich begab mich an einem meiner freien Tage in den Meditationsraum. Ich setzte mich auf eine Matratze, wurde erst mal ruhig und „leer“. Ich betete, dass ich erkenne, was Gottes Plan für mein Leben ist, was nach dem FÖJ dran ist; und habe dann meinen Gedanken freien Lauf gelassen. Nach einiger Zeit kam mir: Ich werde eine landwirtschaftliche Lehre machen, und zwar auf einem Biohof, der mit Pferden arbeitet.

Und so habe ich eine landwirtschaftliche Ausbildung gemacht, Details findest Du auf meiner Vorstellungs-Seite. Anschließend war ich fast ein Jahr in Norwegen. Dort reifte Stück für Stück ein Plan für mein weiteres Leben.

Danach arbeitete ich auf dem Kapellschen Hof in Karlsburg-Steinfurth, wieder mit Zugpferden in der Landwirtschaft.

Seit Ende September 2011 lebe ich für ein Jahr auf einem Biohof in den USA, um meine Kenntnisse über Pferde zu vertiefen und meine Fähigkeiten in Bezug auf die Pferde-Arbeit und alles drum herum zu erweitern.
Eigentlich wollte ich das Jahr bei den Amischen verbringen, doch leider hat das auf dem Hof in Süd-Michigan einfach nicht gepasst. Deshalb bin ich jetzt auf der Farm Horsepower Organics bei Deborah und David Mader, Halfway in Eastern Oregon.

Zukunft

Ab Oktober 2012 werde ich die Fachschule für ökologischen Landbau in Landshut besuchen und dort meine Meister-Ausbildung absolvieren.

Rückkehr auf den Tannenhof

Während des Praxissemesters im Sommerhalbjahr 2013 werde ich zu Hause bzw. auf meinem väterlichen Betrieb alles vorbereiten (Stall bauen, Pferde-Ausrüstung und -Maschinen besorgen) um dann im April 2014 mit der Einführung von Zugpferden auf dem Tannenhof zu beginnen. Ich träume davon, nach einer Umstellungszeit von maximal 10 Jahren ganz ohne Traktor auskommen zu können, alles mit den Pferden zu machen.

Pferde-Arbeit — Mit Zugpferden in der Landwirtschaft arbeiten ist Zukunft

Ich möchte mit Zugpferden in der Landwirtschaft arbeiten, denn sie sind völlig umweltfreundlich:

Zugpferde in der Landwirtschaft sind die Zukunft, das ist moderne Landwirtschaft!

Wenn ich die Zeit dazu finde, werde ich einen ausführlichen Text schreiben. Bis dahin verweise ich auf einen Artikel von Silke Hagmaier:
George W. Bush und der Landeplatz der Liebe. Oder: Lieber mit dem Pferdekarren durch die Altmark als mit Vollgas in den Abgrund“ - Ökologische und ökonomische Aspekte der Pferde-Arbeit

Für Fachkundige:
Es sind allerdings zwei kleine Fehler enthalten: Es muss heißen PS/100 ha und Kalorienverbrauch pro Kalorienerzeugung.